De   Fr   It

Heiniger AG gewinnt den Prix SVC Espace Mittelland 2017

Aktuelle Impressionen zum Anlass: 
http://media.pprmediarelations.ch/Projekte/Maerz+2017/Prix+SVC+Espace+Mittelland+2017

 

 

Bern, 8. März 2017. Die Gewinnerin des Prix SVC Espace Mittelland 2017 ist die Heiniger AG aus Herzogenbuchsee, Marktführerin in Produkten für die Tierschur. Der zweite Platz geht an die Moser-Baer AG aus Sumiswald, Spezialistin im Bereich Uhrenanlagen und Präzisionsmechanik. Den dritten Preis holt sich das Holzbauunternehmen Kühni AG aus Ramsei. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Armin Strom AG aus Biel, die Carrosserie HESS AG aus Bellach sowie die Furrer + Frey AG aus Bern. Diese sechs Preisträger konnten sich in einem mehrstufigen Nominationsprozess gegen 200 Unternehmen der Region durchsetzen und sich den 1‘400 Gästen im Kursaal Bern präsentieren.

Die Heiniger AG hat die 16-köpfige Expertenjury in jeder Hinsicht überzeugt. Dank zahlreicher Innovationen und der konsequenten Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse ist die Heiniger AG heute Weltmarktführer im Geschäft mit Tierschuren: Millionen Nutztiere wie Schafe, Kühe, Pferde oder auch Hunde und Kamele werden weltweit tagtäglich mit Heiniger Geräten geschoren und gepflegt. «Die Heiniger AG hat die Jury durch ihr innovatives Geschäftsmodell beeindruckt. Dem Familienunternehmen ist es gelungen, sich in einer hart umkämpften Weltmarktnische zum Marktführer zu entwickeln. Ein Hauptgrund dafür ist die Top-Qualität der „SwissMade“ Produkte sowie das Verstehen der wirklichen Kundenbedürfnisse weltweit.» strich Jurypräsident Walter Steinlin in seiner Laudatio heraus. Das Familienunternehmen wurde 1946 von Hermann Heiniger gegründet und wird heute in dritter Generation von CEO Daniel Heiniger geführt. Es beschäftigt über 100 Mitarbeitende, davon 33 in der Tochtergesellschaft in Australien und acht in Neuseeland. 

Zweiter und dritter Platz für die Moser-Baer AG und die Kühni AG
Der zweite Platz geht an die Moser-Baer AG aus Sumiswald, Herstellerin der legendären Bahnhofuhr. Mit der Marke MOBATIME ist das Familienunternehmen, das heute von Geschäftsführer Reto Reist geführt wird, international führend in der Entwicklung, Produktion und Verkauf von Uhrenanlagen, Zeitsystemen und Zeitreferenzen. Weltweit sind mehrere zehntausend Anlagen von Moser-Baer auf Flughäfen, Bahnhöfen oder Spitälern in Betrieb. Ein zweites Standbein hat sich das Unternehmen im Bereich Medizinaltechnik aufgebaut. „Schweizer Qualität, Informationstechnologie und ein hohes Serviceverständnis fliessen tagtäglich in die Produktentwicklungen und Dienstleistungen ein“, erklärte Walter Steinlin den Erfolg des Unternehmens. Und weiter „Mit strategischen Übernahmen ist das Unternehmen seit 1938 kontinuierlich gewachsen und gehört heute mit 140 Mitarbeitenden zu einem der wichtigsten Arbeitgeber im Emmental.“ 

Mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde die Kühni AG aus Ramsei. Aus einer ursprünglichen Zimmerei entstand ein führender Gesamtanbieter im Holzbau. Mit 160 Mitarbeitenden, davon 34 Lernende, bietet das Familienunternehmen von der Planung bis zum schlüsselfertigen Hausbau eine durchgängige Marktleistung an. 

Weitere vorbildliche Preisträger 
Weitere Preisträger des Abends sind die Uhrenmanufaktur Armin Strom AG aus Biel, die auf Fahrzeugbau spezialisierte Carrosserie HESS AG aus Bellach sowie die auf Fahrleitungsbau spezialisierte Furrer + Frey AG aus Bern. 

Stelldichein der Wirtschaft im Espace Mittelland
Der Swiss Venture Club (SVC) zeichnet mit dem Prix SVC Espace Mittelland bereits zum zwölften Mal vorbildliche Klein- und Mittelunternehmen (KMU) der Region aus, die durch ihre Produkte, durch ihr innovatives Geschäftsmodell sowie durch einen nachhaltigen Erfolgsausweis überzeugen. Durch den Anlass im Kursaal Bern führte Moderator Patrick Rohr. 1‘400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur machten die Verleihung erneut zu einem wichtigen Treffpunkt der Wirtschaft im Espace Mittelland.
Bei dieser Preisverleihung hatte auch der SVC selbst etwas zu feiern – seine 50. Prix SVC Verleihung. Seit der ersten Austragung in Bern im Jahre 2003 wurden schweizweit an 50 Prix SVC Verleihungen insgesamt 299 Unternehmen in sieben Wirtschafts- und drei Sprachregionen ausgezeichnet.

Sechs Erfolgsgeschichten aus dem Espace Mittelland (in alphabetischer Reihenfolge):

.
Armin Strom AG, Biel 
Die Geschichte der Uhrenmanufaktur Armin Strom AG beginnt mit dem Gründer und Namenspaten des Unternehmens, Armin Strom, der sein erstes Uhrenfachgeschäft 1967 in Burgdorf eröffnete. Seit 2009 entwickelt und produziert das Unternehmen unter der Leitung von Serge Michel und Konstrukteur Claude Greisler in der eigenen Manufaktur Uhrwerke in höchster Qualität. Die Uhren der Armin Strom AG überzeugen mit transparenter Mechanik und ausdruckstarkem Design und werden weltweit vertrieben. Das Unternehmen mit Sitz in Biel beschäftigt 23 Mitarbeitende. 
.
Furrer + Frey AG, Bern
Das Familienunternehmen für Fahrleitungsanlagen wurde 1923 von Emil Furrer und Arnold Frey gegründet. Heute wird Furrer + Frey in dritter und vierter Generation von Beat und Rico Furrer geführt. Das Unternehmen entwickelt, plant und baut Fahrleitungen für Eisenbahn, Stadtbahn und Trolleybus. Dank Innovationen wie der Deckenstromschiene oder der Schnellladestation für Elektrobusse kann sich das Familienunternehmen erfolgreich im Markt behaupten. Das Unternehmen mit Sitz in Bern und Filialen in Montreux, Zürich, Bellinzona, Berlin, London, Rom und Guangzhou beschäftigt 270 Mitarbeitende.
.
Heiniger AG, Herzogenbuchsee 
Die Heiniger AG mit Sitz in Herzogenbuchsee wurde 1946 von Hermann Heiniger gegründet. Das Unternehmen ist führend in der Herstellung von Tierschurprodukten: Weltweit werden Millionen Nutztiere wie Schafe, Kühe, Pferde oder auch Hunde und Kamele mit Heiniger Geräten und Produkten geschoren und gepflegt. Entwickelt und fabriziert werden die Produkte in der Schweiz. Das Familienunternehmen stand 1983 – 2012 unter der Leitung von Werner Heiniger und wird heute in dritter Generation von CEO Daniel Heiniger geführt. Es beschäftigt über 100 Mitarbeitende, davon 33 in der Tochtergesellschaft in Australien und acht in Neuseeland. 
.
HESS Carrosserie AG, Bellach
Das Unternehmen HESS Carrosserie AG, das in fünfter Generation geführt wird, wurde 1882 von Heinrich Hess als eine Wagnerei und Schmiede gegründet. Heute stellt das Unternehmen Busse, Trolleybusse und Nutzfahrzeuge her. HESS produziert ausschliesslich in der Schweiz, bewegt aber weltweit Menschen von A nach B. Gemeinsam mit internationalen Lizenznehmern werden pro Jahr rund 2400 Busse produziert. Auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Transportlösungen legt CEO Alex Naef grossen Wert. Das Unternehmen beschäftigt 250 Mitarbeitende und 25 Lernende. 
.
Kühni AG, Ramsei
Kühni AG erschafft Lebensräume aus Holz. Aus der ursprünglichen Zimmerei von 1989 wurde in nur wenigen Jahren ein landesweit führender Holzbau-Gesamtanbieter mit eigener Zimmerei, Schreinerei, Bodenlegerei und eigener Generalunternehmung. Das familiäre Unternehmen bietet von der Schreinerarbeit über edles Holzparkett bis zum schlüsselfertigen Hausbau eine durchgängige Marktleistung. Mit 165 Mitarbeitenden, davon 34 Mitarbeitende in Ausbildung, ist die Kühni AG ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Geführt wird das Unternehmen von Ernst Kühni, Ulrich Kühni, Ueli Haldemann und Markus Gerber.  
.
Moser-Baer AG, Sumiswald
Präzision in Zeit und Technik, dafür steht die Moser-Baer AG im Emmental seit rund 75 Jahren. Mit der Marke MOBATIME ist das Unternehmen führend in der Entwicklung, Produktion und Verkauf von Uhrenanlagen, Zeitsystemen und Zeitreferenzen. Ob analog oder digital – weltweit sind mehrere zehntausend Anlagen des Familienunternehmens auf Flughäfen, Bahnhöfen oder Spitälern in Betrieb. Die Moser-Baer aus Sumiswald wird von CEO Reto Reist geführt und beschäftigt 90 Mitarbeitende und 20 Lernende.